Sammlungen

 attisch-schwarzfigurige Keramik

Sammlung Antiker Kleinkunst

Die Sammlung Antiker Kleinkunst war zusammen mit einer umfangreichen Sammlung von Gipsabgüssen antiker Plastik bis 1962 Teil des Archäologischen Museums der Friedrich-Schiller-Universität Jena und umfasst vor allem Keramik, Terrakotten und Kleinbronzen von der mykenischen bis in die römische Zeit. Den Grundstock der Originalsammlung bildete bereits im Jahre 1846 eine Schenkung des Herzogs Joseph von Sachsen-Altenburg, darunter vor allem attische und etruskische Keramik des 6. und 5. Jahrhunderts vor Christus, die in etruskischen Gräbern gefunden wurden und sich vormals im Besitz des größten italienischen Sammlers jener Zeit, des Cavaliere Giovanni Pietro Campana, befanden, der die Objekte gegen einen Titel des sächsischen Herzogtums eintauschte. ...

 
 hellenistische Porträts, Gipsabgüsse

Sammlung von Abgüssen Antiker Plastik

Die heute wieder an zentralen Orten der Universität öffentlich zugänglichen Abgüsse monumentaler antiker Plastik gehörten einst zum Bestand des 1846 gegründeten und 1962 aufgelösten Archäologischen Museums der Universität. Die unter maßgeblicher finanzieller Beteiligung auch von Jenaer Bürgern entstandene Gipsabgusssammlung mit über 600 Objekten wurde nach der Auflösung des Museums zunächst im Schloss Sondershausen aufgestellt. 1983 ging die Sammlung in das Eigentum der Staatlichen Museen Berlin über. ...

 
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Akademisches Münzkabinett 

Wie die anderen Sammlungen der Klassischen Archäologie der FSU Jena hat auch das Akademische Münzkabinett seine Wurzeln im 19. Jahrhundert.
Schon in der Anfangsphase des Archäologischen Museums der Universität Jena lassen sich die ersten antiken Münzen fassen. Neben Schenkungen des Juristen Alfred Nicolovius, einem Großneffen Goethes und Professor in Bonn, findet man auch erste Erwerbungen des Museumsgründers Carl Wilhelm Goettling, darunter eine griechische Silbermünze des 4. Jahrhunderts v. Chr. aus Sikyon auf der Peloponnes, die Goettling von seiner zweiten Griechenlandreise 1852 mitgebracht hatte. ...

 
 Fotosammlung,Taormina, Aetna, (G. Crupi)

Sammlung historischer Dias und Fotos

Die umfangreiche Sammlung wurde seit der Gründung des archäologischen Museums der Universität im Jahr 1846 zu Lehrzwecken aufgebaut. Sie umfasst kleinformatige Diapositive und eine historische Großdiasammlung. Besonders hervorzuheben sind u.a. Großdias aus dem Nachlass des Theologen Hans Lietzmann (Professor für Kirchengeschichte in Jena 1905-1923) mit Privataufnahmen seiner Reisen nach Syrien, Palästina und Griechenland.

 
 Uni Jena Windfeld Hansen Archiv

Dr. Windfeld-Hansen-Archiv

Der Architekt und Bauforscher Dr. Hemming Windfeld-Hansen trug über Jahrzehnte umfangreiches Material zu Monumenten der Römerzeit und der Spätantike zusammen. Diese systematisch nach der Bautypologie geordnete Sammlung enthält neben der Beschreibung der einzelnen Bauten auch bibliographische Angaben und Zeichnungen. Von besonderem Interesse ist der Bestand zu rund 1000 gesicherten Zentralbauten des Mittelmeerraumes und der römischen Provinzen, der zur Zeit wissenschaftlich bearbeitet wird.

 

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