Prof. Dr. Rainer Thiel

Vita

22. Februar 1962
Geboren in Wiesbaden

Schulbildung

1968-1972
Grundschule: Friedrich-von-Schiller-Schule, Wiesbaden
1972-1980 Gymnasium: Diltheyschule, Wiesbaden  % 12.07.1972-15.12.1980
15.12.1980 Vorzeitiges Abitur an der Diltheyschule % 15.12.1980
14.01.1981 Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes (Ausscheiden mit dem Staatsexamen am 25.06.1987)

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Studium

SS 1981 - SS 1982
Lateinisch, Griechisch, Philosophie, Italienisch, Erziehungswissenschaften (daneben Vergleichende Sprachwissenschaft und Alte Geschichte) an der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz
WS 1982/83-SS 1983
Lateinisch, Griechisch, Philosophie, Italienisch an der
Eberhard-Karls-Universität, Tübingen
Aug./Sep. 1983
Italienischer Sprachkurs an der Universitä per Stranieri, Perugia (dafür Stipendium des italienischen Außenministeriums)
Anno accademico 1983/84 Lateinisch, Griechisch, Philosophie, Italienisch an der Libera Universitä degli Studi di Urbino (Italien)
WS 1984/85-SS 1987
Lateinisch, Griechisch, Philosophie, Italienisch und Erziehungswissenschaften (daneben Klassische Archäologie) in Mainz
WS 1987/88 Promotionsstudium Griechische Philologie (Hauptfach), Lateinische Philologie (Nebenfach), Philosophie (Nebenfach) in Mainz; Förderung der Arbeit an der Dissertation durch die Landesgraduiertenförderung Rheinland-Pfalz

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Akademische Lehrer

Mainz
Klassische Philologie: Blänsdorf, Latacz, Nicolai, Sallmann, Arbogast Schmitt, Spira, Thierfelder, Wlosok
Philosophie: Brüning, Funke, Kopper, Malter, Wisser Italianistik: Elwert
Alte Geschichte: Herz
Klassische Archäologie: Fleischer
Vergleichende Sprachwissenschaft: Humbach
Erziehungswissenschaften:
Bach, Ballauff, Hettwer, Hufnagel, Kron, Peege
Tübingen Klassische Philologie:
Gaiser, Heck, Kannicht, Ernst A. Schmidt
Philosophie: Bubner, Hartmann, Hoering, Keuth, Krämer Italianistik: Coseriu
Urbino Klassische Philologie/Papyrologie: Comotti, Falivene, Gentili, Maehler, Ouesta
Philosophie: Cubeddu Italianistik: Balducci

Studienabschlüsse, akademische Grade und Bezeichnungen u. ä.

25.06.1987
1. Staatsexamen («Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien») in den Fächern Griechisch, Lateinisch und Erziehungswissenschaften
Note: «Mit Auszeichnung»
17.01.1991 Promotion in Griechischer Philologie (Hauptfach), Latei-nischer Philologie (Nebenfach), Philosophie (Nebenfach) Note: «Summa cum laude»
23.07.1997 Habilitation im Fach «Klassische Philologie»
05.11.1997 Ernennung zum Privatdozenten
30.08.2004 Verleihung der Bezeichnung «außerplanmäßiger Professor»

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Beruflicher Werdegang

01.04.1988-28.04.1992
Wissenschaftlicher Angestellter (11 A BAT, z. T. halbe Stelle) am Seminar für Klassische Philologie in Mainz
29.04.1992-28.04.1998
Wissenschaftlicher Assistent (C 1, 2 X 3 Jahre) am Seminar für Klassische Philologie der Philipps-Universität Marburg
WS 2000/01
Hochschuldozent (C 2) in Marburg
SS 2002
Veltretung des Lehrstuhls fm Klassische Philologie (Gräzistik) in Marburg; Wahrnehmung der Aufgabe eines Geschäftssführenden Direktors irn WS 2000/01 und im SS 2001
01.04.2003-31.03.2005
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (11 A BAT, unbefristet) in Marburg
01.04.2004-31.03.2005 Stellvertretender Studiendekan des Fachbereichs 10 (Fremdsprachliche Philologien) der Philipps-Universität Marburg
seit 01.04.2005 Universitätsprofessor (W 3) fm Klassische Philologie/Gräzistik an der Friedrich-Schiller-Universitt Jena (zunächst auf 6 Jahre befristet)
01.04.2007-30.04.2008
Direktor des Instituts für Altertumswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena
01.04.2008-31.03.2011
Dekan der Philosophischen Fakultät der Friedrich Schiller-Universität Jena (kommissarisch weitergeführt bis zum 12.04.2011)

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Auslandskontakte

Frühjahr 1991
Abhalten eines Gastseminars her den Aischyleischen <Agamemnon> an der Universitt Urbino
seit 1996
Betreuung eines Sokrates-Projektes mit dem Istituto di Fi lologia Classica der Universitt Urbino (Italien). In diesem Zusammenhang Abhalten non Gastvorlesungen in Urbino über
•    den Aristotelischen Substanzbegriff (Cat., Metaph.) (Mz 1998)
•    den Platonischen <Sophistes> (Mz 1999)
•    Platons <Symposion> (02 .-04.05.2001)
•    Aischylos' < Orestie> (11.-15.10.2 004)

2009
Mitarbeit (mit Vortrag) am 1 Annual German-Israeli Frontiers of Humanities Symposium (GISFOH), Kibbutz Tzuba bei Jerusalem, 29.11. bis 2 .12. 2009

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Bisherige Listenplazierungen

14.10.1998
Ordinariat Graz
02.09.2002 C4 Gießen secundo loco
29.10.2002 C4 Münster
17.08.2004 C4 Jena
01.06.2006 W3 Tübingen an zweiter Stelle

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Ruf auf Universitätsprofessur

02.11.2004
W3 Klassische Philologie/Gräzistik Jena (angenommen mit Brief vom 28.12.2004)
01.04.2005 Ernennung zum Universitätsprofesssor (W3) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (zunächst befristet auf 6 Jahre, Ernennung zum Beamten auf Lebenszeit am 14.06.2010)

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Tätigkeiten in der universitären Selbstverwaltung u. ä.

1995-2005
Betreuung eines Sokrates-Projektes zwischen dem Seminar für Klassische Philologie der Philipps-Universität Marburg und dein Istituto di Filologia Classica der Universitä degli Studi di Urbino «Carlo Bo» (Italien)
WS 2000/SS 2001 Wahrnehmung der Aufgaben des geschäftsführenden Di-rektors des Seminars für Klassische Philologie der Philipps-Universität Marburg
1.4.2004-31.3.2005
Stellvertretender Studiendekan des Fachbereichs Fremdsprachliche Philologien (10) der Philipps-Universität Marburg
Oktober 2005-Dezember 2007
Mitglied der Steuergruppe des Dekans der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Umsetzung der Studienreform
1.4.2007-30.4.2008
Direktor des Instituts für Altertumswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena
1.10.2007-31.9.2010
Gewähltes Mitglied des Rats der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
1.4.2008-31.3.2011
(kommissarisch bis 12.4.2011) Dekan der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Leitung zahlreicher Berufungskommissionen, auch über die Zeit des Dekanats hinaus (bislang etwa 25)

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Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln

2006-2009
Erfolgreiche Einwerbung von insgesamt 62 948,- € bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Teilprojekt Jena in dem Gemeinschaftsprojekt «Gemeinsame netzbasierte Inventarisierung, Katalogisierung und digitale Bereitstellung der Papyrussammlungen Halle, Jena und Leipzig» (im wesentlichen abgeschlossen)
  Mehrere ortsungebundene Drittmittelprojekte im Rahmen interdisziplinärer Forschergruppen, Akademieprojekte u. ä. in der Antragsphase.

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